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Neuigkeiten

Roadmap AAL Interoperabilität - erfolgreicher Abschlussworkshop

Auf dem Workshop, der am 19. Juni 2013 in Frankfurt/Main stattfand, wurden die Ergebnisse des im Juni 2013 abgeschlossenen Projekts "Roadmap AAL-Interoperabilität" (RAALI) präsentiert: Die Inhalte der AAL-Roadmap „Leitfaden interoperable Assistenzsysteme - vom Szenario zur Anforderung“, die Konzepte zur Realisierung von Interoperabilität durch sogenannte Integrationsprofile und die Ergebnisse der Evaluationen von AAL-Middleware-Plattformen in Hinblick auf ihren praktischen Einsatz wurden vorgestellt. Der Eröffnungsvortrag (Dr. Gerneth, Deutsche Telekom AG) und der Abschlussvortrag (Laurila-Dürsch, DKE) zeigten die weitere Perspektive des Anwendungsgebiets AAL über das Projekt hinaus auf. Darüber hinaus konnte jeder der rund 35 Workshopteilnehmer ein druckfrisches Exemplar des genau an diesem Tag im VDE-Verlag erschienenen Buchs "Leitfaden interoperable Assistenzsysteme" mitnehmen, in dem detailliert die Anforderungen an zukünftige Assistenzsysteme und die sich daraus ergebenden Herausforderungen an Forschung, Normung und Politik dargestellt sind.
 

Abschussworkshop zum Projekt RAALI: Roadmap AAL Interoperabilität

Mittwoch, den 19. Juni 2013 , 10:00-16:00 Uhr

Allianz, Theodor-Stern-Kai 1, 60596 Frankfurt/Main

Kosten: 75,- Euro

Anmeldeformular

Thema des Workshops

Auf dem Workshop werden die Ergebnisse des im Juni 2013 abgeschlossenen RAALI-Projekts präsentiert: Die Inhalte derAAL-Roadmap „Leitfaden interoperable Assistenzsysteme - vom Szenario zur Anforderung“, die Konzeptezur Realisierung von Interoperabilität durch sogenannte Integrationsprofil eund die Ergebnisse der Evaluationen von AAL-Middleware-Plattformen in Hinblick auf ihren praktischen Einsatz  werden vorgestellt. Der Eröffnungsvortrag (Gerneth, Deutsche Telekom AG) und der Abschlussvortrag (Sentko, DKE) zeigen die weitere Perspektive des Anwendungsgebiets AAL über das Projekt hinaus auf.

 

Workshop Agenda

10:00-10:30 Registrierung und Kaffee

10:30-11:00 AAL Quo vadis? (Dr. Gerneth)

11:00-11:30 Interoperable Assistenzsysteme - vom Szenario zur Anforderung (Dr. Eichelberg)

11:30-12:00 Handlungsempfehlungen an Politik, Industrie & Anwender (Prof. Dr. Kabitzsch)

12:00-12:30 Herausforderungen an die Normung (Dr. Heusinger)

12:30-13:30 Mittagspause

13:30-14:00 Best Practice bei der Entwicklung neuer Assistenzsysteme (Frau Laurila-Dürsch, Herr Busch)

14:00-14:30 Integrationsprofile für AAL-Anwendungsfälle (Prof. Dr. Welge, Frau Eichenberg)

14:30-15:15 Bestandsaufnahme von Middleware-Plattformen für AAL (Frau Lipprandt, Dr. Moritz)

15:15-15:45 Perspektiven für eine weltweite Normung im Bereich AAL (Herr Sentko)

15:45-16:00  Abschlussdiskussion

 

Wir laden Sie herzlich zum Abschlussworkshop ein, um einen Gesamteindruck über die Ergebnisse und Empfehlungen zu erhalten

 

 

Interaktive Session auf dem AAL-Kongress 2013

Bleibt Ambient Assisted Living (AAL) eine Vision?
Herausforderungen und Empfehlungen an Forschung, Normung und Politik

Mittwoch, den 23. Januar 2013

14:00-17:30 Uhr

Raum A03

Diese interaktive Session hat sich zum Ziel gesetzt, die Vision und die Herausforderungen eines interoperablen AAL-Ökosystems zu vermitteln und mit den Fachbesuchern zu diskutieren, wie sie in der "Roadmap AAL-Interoperabilität" formuliert sind, die zurzeit von dem vom BMBF geförderten Projekt RAALI gemeinsam mit dem DKE-Arbeitskreis AAL-Interoperabilität entwickelt wird. Während der Session wird mit den Teilnehmern der gesamte Lebenszyklus eines AAL-Systems und die sich daraus ergebenden Anforderungen von der Entwicklung über die Erstinstallation bis zum Betrieb betrachtet. Ein Schwerpunkt sind dabei Plug-and-Play-Konzepte, welche eine flexible Anbindung externer Geräte unterstützen, sowie Ansätze zur Sicherstellung der Interoperabilität von AAL-Systemen, aber auch Konzepte für die Betriebssicherheit, das Management des Ausfalls von Komponenten und die Betrachtung von Sonderfällen wie etwa der Umzug eines Nutzers mit seinem AAL-System Auch für AAL-Systeme relevante gesetzliche Rahmenbedingungen, wie beispielsweise das Medizinproduktegesetz und das Bundesdatenschutzgesetz, sowie relevante Normen und Spezifikationen werden dem Fachpublikum vermittelt. Schließlich sind die erforderlichen politischen Rahmenbedingungen zur Förderung eines AAL-Markts in diesem interaktiven Gesprächskreis zu diskutieren. Nach einem einführenden Überblicksvortrag wird es im Wechsel eine Kombination aus kurzen Impulsvorträgen gefolgt von Diskussionsrunden mit den Teilnehmern über die Empfehlungen der Roadmap AAL-Interoperabilität geben.

Chairs:

  • Marco Eichelberg (OFFIS Institute for Information Technology, Germany)
  • Myriam Lipprandt (Institute OFFIS, Germany)
  • Ralph Welge (ENS - Freies Institut für Technische Informatik UG, Germany)
  • Klaus Kabitzsch (Dresden University of Technology, Germany)
  • Stefan Heusinger (VDE, Germany)
  • Reiner Wichert (Fraunhofer-Institut fuer Graphische Datenverarbeitung, Germany)
  • Andreas Hein (Universität Oldenburg, Germany)

http://conference.vde.com/aal/workshops/seiten/ws01.aspx

 

VDE|DKE gründet neuen Arbeitskreis „AAL-Interoperabilität“

Die DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE (VDE|DKE) hat jetzt den Arbeitskreis „AAL-Interoperabilität“ gegründet. Ziel des Arbeitskreises ist es, im Bereich technischer, altengerechter Assistenzsysteme („Ambient Assisted Living“, AAL) Innovationsbarrieren auf Grund von fehlender Interoperabilität und Kompatibilität bereits im Vorfeld der Entwicklung zu sondieren. Hierzu analysieren die Mitglieder den aktuellen Stand der Technik und identifizieren Problembereiche und Lücken in den bestehenden Normen und Spezifikationen. Auf dieser Basis formulieren sie anschließend Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Interoperabilität bei AAL-Komponenten und -Anwendungen. „Welcher Hersteller könnte heute ein System bauen, das Vitalparameter mit Aktivitätsdaten aus der Hausautomation kombiniert, anhand des Resultats das Vorliegen eines Notfalls erkennt, mit dem Nutzer mittels des Fernsehers Kontakt aufnimmt und den Notarzt benachrichtigt, sowie den laufenden Herd ausschaltet? Genau das ist es aber, was Assistenzsysteme leisten müssen“, erklärt Dr. Marco Eichelberg, Leiter des Arbeitskreises AAL-Interoperabilität und Gruppenleiter Integrationstechnik im FuE-Bereich Gesundheit des OFFIS-Instituts für Informatik.

Um dies zu erreichen, müssten die benötigten Systemkomponenten, Schnittstellen und deren Interaktionen benannt und entsprechende Empfehlungen publiziert werden. Im VDE|DKE Arbeitskreis „AAL-Interoperabilität“ werden die Aktivitäten der Arbeitsgruppe „Schnittstellenintegration und Interoperabilität“ der Innovationspartnerschaft AAL des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des VDE unter dem Dach der Normungsorganisation VDE|DKE fortgesetzt. Die Arbeitsgruppe hat bereits das Buch „Interoperabilität von AAL-Systemkomponenten – Teil 1: Stand der Technik“ im VDE-Verlag veröffentlicht.

Nähere Informationen unter www.dke.de.

 

 

RAALI-Workshop Nr. 1

“Roadmap AAL-Interoperabilität: Aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungen“

ConLife 2012 in Köln

28. Juni 2012, 09:30-15:30 Uhr

Eines der wesentlichen Anwendungsgebiete von „vernetztem Leben“ sind ambiente, alters gerechte Assistenzsysteme, die es älteren Menschen erlauben, länger unabhängig und selbstbestimmt in der eigenen Wohnung zu leben (Ambient Assisted Living, AAL). Assistenzsysteme erfordern ein Zusammenspiel verschiedenster Hardware- und Softwarekomponenten, die dafür in der Lage sein müssen, Messdaten und Steueranweisungen auszutauschen und korrekt zu interpretieren. Diese Fähigkeit zum Zusammenspiel bezeichnet man als Interoperabilität. Mehr Informationen

Programm Download (pdf)

 

Roadmap AAL-Interoperabilität von internationalem Interesse

Am 15.03.2012 besuchte Prof. Hajime Yamada von der Toyo University in Japan OFFIS, um sich über unsere Aktivitäten zum Thema „Ambient Assisted Living“ und insbesondere das von OFFIS koordinierte BMBF-Projekt RAALI („Roadmap AAL-Interoperabilität“) zu informieren.

Hajime Yamada ist Mitglied der Strategic Group „AAL“ der Internationalen elektrotechnischen Kommission (IEC), welche die Entstehung der ersten Normen zum Thema AAL aus internationaler Perspektive überwachen und begleiten will.

Der Besuch zeigt, dass die OFFIS-Forschungsarbeiten zum Thema AAL auch international wahrgenommen werden und dass sich über die Grenzen des Landes hinaus erste Aktivitäten mit dem Ziel einer Entwicklung von harmonisierten Standards und Normen für AAL entwickeln. Hierbei sind gemeinsame Aktivitäten der Länder zu erwarten, die in Zukunft die Entwicklung des demographischen Wandels besonders zu berücksichtigen haben.

v.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein, Prof. Hajime Yamada, Myriam Lipprandt

siehe auch: http://www.offis.de/aktuelles_presse/news/detailansicht/article/roadmap-...

 

Interoperabilität und AAL: Aktuelle Entwicklungen

Workshop beim 5. Deutschen AAL-Kongress

Montag, den 23. Januar 2012, von 11:00 bis 18:00 Uhr

Ziel des zweiten Workshops Interoperabilität ist es, Entwicklern und Betreibern von AAL-Systemen Informationen über aktuelle Entwicklungen sowie Praxisbeispiele aus Forschung, Technik und Normung zu geben, die Beiträge zur Lösung der „Herausforderung Interoperabilität“ im AAL-Markt liefern. Eröffnet wird der Workshop mit einer allgemeinverständlichen Einführung in das Thema „Semantik“. Ontologien, Reasoner sowie Sprachen zur Wissensrepräsentation wie die Web Ontology Language (OWL) oder das Resource Description Framework (RDF) sind für viele Systemarchitekten und Softwareentwickler ein sprichwörtliches „Buch mit sieben Siegeln“. Der Workshop will erklären, wie diese Techniken funktionieren und anhand von Praxisbeispielen aufzeigen, welchen Beitrag sie zur Gestaltung interoperabler AAL-Systeme leisten können.

http://www.aal-kongress.de/dokumente/Beschreibung.pdf

Durchgeführt wird der Workshop von der Arbeitsgruppe Schnittstellenintegration und Interoperabilität der BMBF/VDE-Innovationspartnerschaft AAL in Zusammenarbeit mit dem vom BMBF geförderten Projekt „Roadmap AAL-Interoperabilität“ (RAALI).

 

RAALI Kick-off Meeting

Das RAALI Kick-off Meeting fand am 11. Juli 2011 in Oldenburg statt. Alle Partner — DKE, Fraunhofer, TU Dresden, Universität Rostock, Universität Göttingen, ENS und OFFIS — haben teilgenommen.

Gruppenfoto Kick-off in Oldenburg