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TU Dresden

Der Lehrstuhl Technische Informationssysteme (TIS) im Institut für Angewandte Informatik (IAI) gehört zu einer der größten Informatikfakultäten Deutschlands mit mehr als 2000 Studenten und kooperiert dort mit weiteren Instituten und Fachgebieten wie Multimediatechnik, Teledienste, Datenbanken usw. Er forscht seit 1994 auf dem Gebiet der Hardware (Sensoren, Aktoren, Controller, Netzwerke) und Software für die Gebäudeautomation („intelligentes Gebäude“) mit ihren Funktionen wie Heizung, Kühlung, Lüftung, Beleuchtung, Jalousien, Zutrittskontrolle, Sicherheit, Energiemanagement usw. Schwerpunkte sind Netzwerkarchitekturen und verteilte Software im Gebäude sowie Methoden und Tools für alle Phasen ihres Lebenszyklus wie Anforderungsanalyse, Planung, Projektierung, CAD, Baustellenmontage, Systemintegration, Inbetriebnahme, Test, Diagnose, Wartung und Rekonstruktion. Seit 2004 ist der Lehrstuhl TIS Gründungsmitglied des Campus-based Engineering Center Dresden (CEC), einem Teil der weltweiten Research-Struktur der SAP AG, das sich u. a. mit Smart Items, Software-Engineering, Ubiquitous Computing und Data Management beschäftigt. Durch die Mitgliedschaft im Expertengremium TC247WG4 „Building Automation, Controls and Building Management“ (BACM) des CEN (European Committee for Standardisation) ist der Lehrstuhl TIS an der EU-Normung einschlägiger Software, Hardware und Netze beteiligt, bereitet diese in zahlreichen Industriegremien vor (VDI, VDE, LonMark, IEEE TC BACM) und gestaltet die weltweit führenden Konferenzen für technische Netze der Automation mit (IEEE WFCS, IFAC FET). Seit 1993 gibt es im Institut IAI Forschung zu Assistenzsystemen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Behinderte, Kranke, Alte), insbesondere für zugeschnittene Benutzerinterfaces (z. B. für Blinde). Dafür betreibt das Institut Living Labs zur vernetzten Gebäudeautomation sowie für Blinden-Assistenzsysteme; letzteres betreut blinde Studenten auf dem Campus der TU Dresden. Dazu gehört auch ein Usability-Labor zur Beobachtung und Evaluation der Benutzerkommunikation zwischen Menschen und Computersystemen und zur Verbesserung der Ergonomie.

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